Samstag, 1. Oktober 2011

Herbststimmung

... nachdem es die letzten Tage regnete und gestern ein kleines Stuermchen ueber die Insel fegte, scheint heute wieder die Sonne ein wenig. Die Luft ist frisch und die Sonnenstrahlen waermen nur noch die Seele. Endlich können die beiden Katzenviecher wieder raus um sich zu bewegen - sie waren sehr! gelangweilt die vorausgegangene Woche. Werde den Tag nutzen Besuche abzustatten und die frische Luft zu geniessen...
Da ich in letzter Zeit nicht viel am Rechner sitze und dementsprechend auch nur selten meine Bilder bearbeite, kommt nicht viel rum. Mal das eine oder andere Bild von den letzten Reisen und Ausfluegen - muss reichen. Wenn mein Ruecken es erlaubt mal wieder laenger am Computer zu sitzen, wird es eine wahre Bilderflut geben.

Þingvellir im Herbstkleid
Zum Abschluss der Saison durfte ich die Königin der islaendischen Berge nocheinmal bestaunen
Auch die Gletscherlagune praesentierte sich in schönem Licht
Einen Blick ueber den Hornafjörður
Schönstes Herbstwetter am Mývatn
Der Wasserfall der Götter
Wasserfall am Wegesrand
Schafe auf der Flucht
Die Erika mit Rentierflechte
Und vermutlich eine der letzten Hummeln des Jahres

Freitag, 23. September 2011

Kurzes Lebenszeichen

Es war viel zu tun und ich hatte irgendwie auch ueberhaupt keine Lust zu fotografieren und zu berichten....
Neulich im Fjallakaffi - ein junger Polarfuchs und seine Ziehmutter Dobba.

Donnerstag, 25. August 2011

Kurztrip

... einer unserer beruechtigten Tagesausfluege fand am 10. August statt. Kurzentschlossen setzten wir uns in den Wagen, luden meinen Schwiegervater auf einen "kleinen Ausflug" ein und machten uns auf in Richtung Hochland in die Kerlingarfjöll. Beim letzten Versuch wurde es ja leider dunkel und ausserdem lag recht viel Schnee hier und da (Siehe auch Bild im Banner). Diesmal schien die Sonne, es war warm und staubig....

Blick zurueck zum Langjökull
Schlucht mit Fluss
Blick auf den Hofsjökull
Oben in den Bergen auf gut 1600m
und das dazugehörende Hochtemperaturgebiet
Da oben war es doch recht frisch und wir waren natuerlich nur wie typische Flachland-Islaender ausgeruestet... mit Sandalen und duennem Fliespulli. So reichte es nur zum Bilder machen und nicht mehr um grossartig zu laufen. Das machen wir das naechste Mal, wenn wir denn unseren Caravan haben und am Fuss der Berge den schönen Campingplatz in Anspruch nehmen können.

Die kleine Prinzessin...

... macht sich ausgezeichnet. Ende Juli hatte ich meine kleine Friðalotta besucht und bin von ihrer Entwicklung sehr begeistert. Sie ist kraeftig, neugierig und töltet.....


Donnerstag, 4. August 2011

Pferdebesuch

Wir haben den letzten Sonntag genutzt um bei den lieben Kleinen nach dem Rechten zu schauen.
Sind alle in ausgezeichneter Verfassung und haben bereits jetzt genuegend Winterspeck angesetzt um auch die naechste Eiszeit unbeschadet zu ueberstehen. Alle bis auf den Kleinsten, der sich den Umstaenden entsprechend gut macht, leider aber einige Gramm zu wenig auf den Rippen hat. D.H. ich werde ihn im Winter reinholen und fuettern muessen, draussen wird zu kalt fuer ihn. Leider ist er bereits jetzt ausgesprochen aufdringlich, das wird sich vermutlich nicht bessern mit der Rundum-Versorgung. Naja, vielleicht kann man ihn ja aehnlich umpolen wie Bjarmi seinerzeit, der war auch sehr aufdringlich und biss - jetzt ist er nur noch aufdringlich und schleckt alles ab. Ich werde es wohl herausfinden.... Mittlerweile kommen ALLE meine Pferde, wenn ich rufe. Nicht meinetwegen natuerlich, aber des Futters wegen in meinen Taschen.

Bjarmi, das einzige Pferd, welches tatsaechlich auch meinetwegen kommt...
Þjálmi noch sehr skeptisch...
Der kleine Vilji (das einzige Bild, sonst war er immer zu nah)
Zwei hungrige Pferdemaeuler
Drei hungrige Pferdemaeuler
Und die beiden dicksten Halbverhungerten
Gluecklicherweise hatte Þormar ebenfalls die Taschen voll, sonst haetten sie mich vermutlich gefressen.

Sonntag, 31. Juli 2011

Rotdrossel, jung

Þormar und ich machten einen kleinen Spaziergang in Skaftafell und begegneten einer kleinen Rotdrossel am Wegesrand. Der Jungvogel war ausgesprochen zutraulich und gespraechig. Er piepte uns erzaehlenderweise an und versuchte uns etwas zu sagen - ich glaube es hatte was mit Beeren zu tun.



Vielen Dank....

..... an Armin Meikstat und das Ehepaar Hoffmann fuer das Senden der Bilder. Hier die Dokumentation unserer grossen Ueberfahrt. (Ich dusslige Kuh hatte meine Kamera sicher im Auto verstaut.)

Der VW wird verladen
Dann werden wir verladen
und los geht´s

mittlerweile sieht es folgendermassen aus...
96 Stunden haben die fleissigen Wichtel gebraucht um eine tolle Bruecke zu bauen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Abendspaziergang

Da ich mich mehr bewegen muss, habe ich den Abendspaziergang eingefuehrt - auch in Reykjavík. Wir fahren also abends meist an einen kleinen See in der Naehe und laufen drumherum... Wie es der Zufall wollte, begegnete ich meinem Freund, dem Eistaucher...

...einer Entenfamilie beim Badeausflug
...einem mueden Alpenstrandlaeufer
und einem Schreischwan mit Jungtier
Die Kuestenseeschwalbe darf natuerlich auch nicht fehlen

Úfffff!!!!!

Die Batterien leeren sich, die letzten beiden Touren waren zwar sehr amuesant, aber sehr anstrengend.
Die islaendische Natur hat mal wieder einen kleinen Spass gemacht - inmitten der reiseintensivsten Zeit. Ein Hochtemperaturgebiet unter dem Mýrdalsjökull bekam Fieber und die Schmelzwasserkessel liefen ueber - Fazit: die Strasse östlich von Vík war beschaedigt und die Bruecke war weg. Hmmmm, nicht gut, denn die Alternative ging ubers Hochland. Leider hatten wir nicht den geeigneten Wagen fuer solche Ausfluege und so mussten wir unsere Faehrpassage abwarten. Dies dauerte leider etwas laenger als erwartet, denn der Bus fuer die Personen soff leider im Fluss ab. Die LKWs, die die kleineren Fahrzeuge ueberschifften fuhren weiter. Nach langer Wartezeit, zweihundert Extrakilometern und einer Uebernachtung in Skaftafell versuchten wir am naechsten Tag unser Glueck auf´s Neue. Diesmal mussten wir "nur" zweieinhalb Stunden warten und dann konnten wir trockenen Fusses und Reifens uebersetzen... Die Bilder von unserem Auto bekomme ich hoffentlich noch von den Reiseteilnehmern geschickt, da ich in der ganzen Aufregung meine Kamera im Auto vergessen hatte.
Die Björgunarsveit hatte mit der Strassenwacht gemeinsam die Furt eingerichtet und die LKW´s organisiert, d.h. nachdem die Strassenwacht sich endlich aus der eigentlichen Organisation zurueckgezogen hatte, funktionierte es reibungslos. Nachdem der erste Bus abgesoffen war, kam ein geeignetes Fahrzeug um den Personenverkehr zu uebernehmen.
Die ehemalige Bruecke
Bus Nummer eins....
Volle Fahrt am naechsten Tag. Die Furt war abgesteckt worden und eine grosse Strassenraupe sorgte fuer den reibungslosen Ablauf und wies das Gletscherwasser staendig wieder in seine Schranken
Das rote Monster bei seiner ersten Fahrt.....
Die ersten Meldungen der zustaendigen Stellen liessen erschreckt aufhorchen. Zwei bis drei Wochen sollte es dauern den Fluss wieder zu ueberbruecken..... IM SOMMER???? Spinnen die? Dann schoben die Politiker den schwarzen Peter vom einen zum anderen, die Björgunarsveit liess waehrendessen Taten sprechen und organisierte den Fuhrpark. Nach viereinhalb langen Tagen wurde dann freundlicherweise endlich mit dem Bau einer provisorischen Bruecke angefangen und da auch hier die Strassenwacht nur wenig beteiligt war und ein Unternehmen, das sich mit sowas auskennt die Fuehrung uebernahm, dauerte der Bau tatsaechlich nur 96 Stunden! 150m, einspurig. Hut ab vor den Erbauern... Bilder folgen.