Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Fröhliche Weihnachten... Gleðileg jól....



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Emil und sein Papa

Die beiden haben meistens viel Spass miteinander, vorallem weil sich der Papa auch immer neuen Quatsch ausdenkt.
Emil auf dem Pflanzenroller

Imbiss....

Zu Besuch auf Garðsauki

Eine Woche nach dem Sommerhausaufenthalt furh ich gen Osten um einen kleinen Besuch abzustatten. Emma findet Emil irgendwie ganz toll, was auf Gegenseitigkeit beruht. Mittlerweile schreit er auch nicht immer gleich los, wenn sie ihm den Kopf streichelt.


Und da auf Gerðsauki meistens komische Dinge passieren, darf ein eben solches auch hier nicht fehlen...
Soll noch einer sagen Haehne könnten nicht fliegen. Ich darf vorstellen - Einstein und das Kuechenfenster, welches ganz schön hoch oben ist. Und da ist keine Fensterbank draussen.



Nudelmonster

Wie alle Kinder, ist auch unser Kind verrueckt nach Nudeln... Diesmal gab es welche, wo man die Finger durchstecken konnte.




Sommerhaus, zum Zweiten

Im Fruehjahr hatte die liebe Bianca bereits einmal ins Sommerhaus geladen, Mitte November war es dann wieder soweit.
Gleiches Haus, gleiche Besatzung plus eins. Leó war diesmal ebenfalls mit von der Partie.

Mein armes Einzelkind bekam einen Crashkurs in Geselligkeit und hat seither kaum noch Angst vor anderen Kindern. Er ist da normalerweise sehr zurueckhaltend, leider ist Emma das nicht und so musste er sich damit abfinden. Er hat den darauffolgenden Montag fast vollstaendig verschlafen.....
 Bianca, Jenny, Lovísa, Emil und ich machten einen kleinen Ausflug nach Solheimar - einer Wohneinrichtung fuer Behinderte. Fast schon ein kleines Dorf - sehr schön gelegen und mit einem sehr netten Kaffeehaus und kleinem Laden. Dort hing der Wetterstein:
- ist der Stein nass, regnet´s
- ist der Stein trocken, regnet´s nicht
- wirft der Stein einen Schatten, scheint die Sonne
- schwingt der Stein hin und her, windet es
- ist der Stein obendrauf weiss, schneit es
- huepft der Stein auf und ab, ist ein Erdbeben
- kannst du den Stein nicht sehen, so ist es entweder dunkel oder er wurde gestohlen
 Þingvellir auf dem Rueckweg

Dienstag, 18. Dezember 2012

Stallzeit

Am 14.11. kamen meine lieben Vierbeiner in den Stall. Sieben auf einen Streich sozusagen. Ich musste zumindest Vilji ( den kleinen Scheisser) aufstallen, da er sich ueber den Sommer tatsaechlich ein wenig Speck angefuttert hatte und diesen nicht wetterbedingt wieder verlieren sollte. Da ich nicht nur ein Pferd in den Stall stellen kann, kamen die anderen sechs aur Gesellschaft mit. Hat auch was Gutes - drei von ihnen haben den dringenden Bedarf der beschraenkten Naehrstoffzufuhr. Ausserdem kann ich so mindestens eine Stunde am Tag abschalten und mich körperlich betaetigen. Morgens gehe ich alleine und Þormar muss sein Kind anziehen und ihm was zu Essen geben. Nachmittags wechseln wir uns ab oder gehen zusammen, da es mittlerweile unmöglich geworden ist zu misten, wenn Emil ohne eine eigene Aufsichtsperson dabei ist. Der junge Mann ist mobil geworden und flitzt wie der geölte Blitz in die dreckigen Pferdeboxen oder nach draussen zu den Pferden in den Paddock.
Bilder von den Pferden gibt es noch keine, weil ich meistens im Schutz der Dunkelheit komme und gehe....
Ratzfatz war das Kind zum ersten Mal im Schnee - erstaunlicherweise hat er ueberhaupt keine Angst vor den Pferden selbst wenn sie direkt vor ihm stehen und ihm die Nase ins Gesicht druecken. So was kleines, krabbelndes ist aber auch furchtbar interessant.




Jetzt ist schon fast Weihnachten, die fuenf "Grossen" sind beschlagen und ich habe es tatsaechlich geschafft noch nicht einmal reiten zu gehen.... Pferd sollte man bei mir sein.

Deutschland im Oktober - Teil 2

Es gab ja noch was zu feiern....

Nein, die Kinder hatten keinen Geburtstag... sie bekamen nur seltenen Besuch vom englischen Teil der Verwandtschaft.  An dieser Stelle nochmals vielen Dank fuer den LKW, der diese huebsch-dezente Musik spielt. Er ist noch immer DAS Spielzeug und wir können gar nicht genug davon bekommen.... :-)

 Bruederchen beim Waesche aufhaengen im Wohnzimmer
 Der Partyhund mittendrin...
 Endlich bekommt der arme Hund mal Aufmerksamkeit
 Barbara spielt mit Emil
 Carlo versucht es...
 Lisa auch...
 Mein Sohn!!!!!  Kaum kann er krabbeln, schon hat er die Zapfanlage gefunden
 Die juengste Enkelin... Nina

Und weil ich fast zwei Wochen in Deutschland war, konnte ich auch Freunde treffen - hier durfte Emil auf Sabines Islaender reiten und hatte offensichtlich Spass daran

Besser spaet als nie....

.... kommt ein neuer Blogeintrag. Ich hatte ehrlich gesagt wenig Lust zu bloggen und auch recht viel zu tun. Wenig Nachtschlaf tat sein uebriges.

Aber es ist einiges passiert und ich werde mal sehen wie weit ich heute mit bloggen komme.

Es ist viel passiert. Zwischenzeitlich war ich bereits zweimal in Deutschland - im Oktober zum Geburtstag meines Vaters und dann nochmal zum ersten Advent - diesmal durfte/ konnte Þormar mitkommen.
Im Oktober war es angenehm warm und es war ein richtig schöner Herbst.
Bilder aus dem Wald von den fast taeglichen Spaziergaengen, d.h. mein Kind wurde zweimal taeglich in den Wald gefahren zum Schlafen und ich ging ab und an mit.







 Da der Herbst so schön feucht (bevor ich zu Besuch kam) und dann so schön warm (als ich dann da war) war, wuchsen natuerlich auch Pilze. Und zwar viele! Sehr viele - direkt am Weg. Leider ist der schwarze Hund im Grossen und Ganzen völlig unbrauchbar und wir mussten die Pilze selber suchen.
Unter einem Steinpilz machte ich eine ueberraschende Entdeckung. Ein klitzekleiner Feuersalamander hatte hier Zuflucht gesucht... Ich deckte ihn selbstverstaendlich wieder zu nachdem ich ihn mit dem Blitz erschreckt hatte - ging leider nicht anders.
 Die gemeinsame Beute
 Ein Hexenröhrling - wir haben sie vorsichtshalber mal extra gekocht.
 The last supper.... (v.l. Papa, Mama, Barbara, Carlo)
 Zum Desinfizieren falls der Hexenröhrling doch nicht zu den Speisepilzen gehören sollte.



Freitag, 2. November 2012

Unwetter

Was die Amerikaner können, können wir schon lange..... Zwar steht nicht alles unter Wasser und es brennt auch nichts, aber Reykjavík ist ja auch nicht so wichtig wie New York und Wahlkampf ist hier auch noch nicht.

Es fegt ein laues Lueftchen ueber die Insel. Seit gestern bzw. vorgestern begann es bereits zu blasen und die Warnungen der Wetterstation gingen raus.
Im Norden, Westen und Nordosten geht seit heute nacht garnichts mehr, es schneit und blaest und schneit wieder obendrauf. Die Strassen sind gesperrt, keiner verlaesst freiwillig das Haus und viele Geschaefte und Bueros sind schlicht und ergeifend geschlossen weil niemand zur Arbeit kommen kann.
Hier in Reykjavík kommen wir eigentlich noch ganz gut weg, aber auch hier ist mittlerweile die Strasse auf dem folgenden Video fuer den Verkehr gesperrt. Wahnsinnige, die sich heute als Fussgaenger versuchen, fliegen durch die Gegend und stoppen an der naechsten Hauswand, Autos und LKWs werden von den Strassen gepustet und weder die Polizei noch die Freiwilligen der Bjögunarsveit können verstehen weshalb verschiedene Leute so unvernuenftig sind und ueberhaupt auf die Strasse gehen.
Windböen bis zu 50m/s sind schon fast normal und im Hamarsfjörður in den Ostfjorden peitschte der Wind mit bis zu 70m/s in den Böen. Wie heisst es hier so schön: Kein Reisewetter.
Zur Zeit sind viele Touristen hier, die sich fuer das Musikfestival Airwaves interessieren. Jetzt haben sie mal richtige Luftwellen.... Hier ist der Name Programm.

Video Laugarvegur

Video2 Laugarvegur

Video Skulagata - Innenstadt

Video Sauðárkrókur - Nordisland

Video Hólakoti - Eyjarfjarðasveit

Video Sæbraut  - Reykjavík

LKW

LKW2

Morgen soll es wieder besser werden....

(Videos sind sowohl direkt bei Youtube verlinkt als auch ueber visir.is)

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pferdecheck

Heute haben wir die Sachen gepackt und sind zu den lieben Vierbeinern gefahren. Bevor ich nach Deutschland fahre, wollte ich nochmal nach dem Rechten bzw. dem körperlichen Wohlbefinden der Pferde schauen. Ich werde sie in diesem Jahr sehr frueh in den Stall holen, da zwei Kandidaten dabei sind, die richtig schlechtes Wetter draussen vermutlich nicht besonders gut vertragen werden aufgrund der fehlenden Fettschicht. Die anderen fuenf hingegen wuerden den Winter locker ueberstehen, vermutlich auch ohne Heu - die platzen fast. Fazit: Zwei kommen frueh rein um gefuettert zu werden und fuenf kommen frueh in den Stall um Diaet zu halten und ein strenges Fitnessprogramm zu absolvieren.

Das Wetter war sehr herbstlich, Sonnenschein mit Regenschauern...

Þjálmi mit irgendeinem Fohlen
 Bjarmi - depressiv und uebellaunig.Es wird Zeit fuer die taeglichen Streicheleinheiten.
 Lotta
 Víkingur Hvalur
 Klakí - maulschleckend

 Þormar verteidigt sein Auto gegen die gefraessig-neugierige Bande
 Vilji kam ein wenig spaeter mit dem Rest der Herde. Er hatte unsere Ankunft verpasst, beeilte sich dann aber....


 


 Rattattí hat sich eine Stute mit Fohlen als seine kleine Herde ausgesucht und Þjálmi darf dabei sein.
 Klakí verhungert...