Donnerstag, 15. Oktober 2009

Eines schönen Tages konnte ich mich dazu aufraffen in die Stadt zu fahren um ein paar Bilder zu machen. Die Sonne strahlte und ich hatte schon länger mal das Bedürfnis schöne Häuser in Reykjavík zu fotografieren. Sind nur einige wenige geworden, aber irgendwann taten mir die Füsse weh und es waren dann auch für meinen Geschmack einfach zu viele Leute unterwegs.
Das Rathaus mit seinem Teich



Das Parlamentsgebäude auf der Rückseite
oberhalb der Altstadt in Richtung Weststadt









Die Landakótskirkja, katholischer Bischofssitz

Wenn ich wiedereinmal die Muse haben sollte, werden weitere Bilder folgen

Mittwoch, 14. Oktober 2009

gesammelte Werke

Meine Samtpfoten sind ein wenig zu kurz gekommen in letzter Zeit. Leider ist das Licht mittlerweile fast immer zu schlecht um vernuenftige Bilder zu machen und vorallem Gulli fuehlt sich ausgesprochen gestört, wenn man mit der Kamera auf ihn zu kommt.
Ugla, die suesse Maus ist mittlerweile eine richtige, erwachsene Katze geworden. Sie ist sehr fleissig bei ihren ausgedehnten Ausfluegen und setzt sich auch gegen andere Katzen durch.
hier bei der Beobachtung einer anderen Katze, die sich doch tatsaechlich in ihr Revier getraut hat. Man beachte das verdoppelte Volumen....

Gulli - beim ausgiebigen Schlafen gestört. Armer Kater....
Bingó hingegen laesst sich nicht stören... und eigentlich schaut er auch gar nie so böse drein.


Ich hatte zuletzt das Glueck Þormar dabei zu erwischen auf einem Geruest kletternd das Dach des neuen Busses zu schrubben. Pech fuer ihn - denn bei dieser Gelegenheit konnte er auch gerade meine Fenster von aussen putzen. Praktisch so ein Geruest.... Leider waren noch immer Katzenpfoten auf der Scheibe, so musste ich dann von innen putzen.

Aussicht aus dem Wohnzimmerfenster...

Ein wenig Farbe schadet in dieser Jahreszeit nicht, so schenkte ich mir Blumen

und dieser Regenbogen ist nach dem Unwetter entstanden. Das Bild ist verschwommen, da meine Scheiben noch nass waren vom vorhergehenden Regenguss. Ebenfalls aus dem Wohnzimmerfenster.... Diese grauselige Bauruine steht leider direkt vor der Kueste und versperrt so die Aussicht auf's Meer. Aber man kann es sich einfach vorstellen, dann verschwindet auch das Gebaeude.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Besuch im Wilden Westen

Am Mittwoch letzter Woche nutzten wir das schöne Wetter einen kleinen Ausflug in den westen zu meinen Schwiegereltern zu machen. Þormar musste einen Ölwechsel und einige Reparaturen an der grossen Raupe vornehmen, die dazu genutzt wird den Fluss in seine Schranken zu weisen. Da ich dies nicht sehr spannend finde, vertrieb ich mir die Zeit mit einem kleinen Spaziergang zu meinen Pferdchen... Diese allerdings kann man kaum noch als solche bezeichnen - Schlachtrösser trifft es besser. Bis auf meinen Dreijaehrigen und Bjarmi sind alle FETT! wie ein Otter. Ich werde den ersten Monat im Stall kaum Heu brauchen... dafuer aber mehrere Verlaengerungen fuer den Sattelgurt. Bei meiner Wanderung ist mir aufgefallen, dass meine Pferde an einem historischen Ort stehen - dem Landnahmeort der Auður Djúpúðga. Auch spielt dieser Ort eine Rolle in diversen Sagas, z.b. der Laxdæla.
Unten die jetzige Kirche von Hvammur im Dalasýslu mit zugehörigem Hof.


Ueber diesen Gesellen bin ich fast gestolpert. Ich aergere mich noch immer, dass ich sowohl die falsche Linse als auch die falsche Kameraeinstellung hatte. Aber es ist ueberwaeltigend einem solch stolzen Tier beim Fliegen zusehen zu duerfen. Da der Seeadler ein regelmaessiger Gast bei meinen Schwiegereltern ist, werde ich mit Sicherheit eine weitere Gelegenheit bekommen. Vielleicht sollte ich das naechste Mal Fisch statt Brot in die Tasche stecken.


Diese Herrschaften scheinen noch abzuschaetzen, ob es sich lohnt zu bleiben oder es besser ist die Flucht zu ergreifen.
Rattattí wie immer recht skeptisch....
Körperpflege mit seinem neuen Freund. Bin mir nicht sicher, ob der Falbe der richtige Umgang fuer mein zukuenftiges Reitpferd ist.
Klaki im Glueck.... Gras bis zum Bauch.
Und mein Engelchen Bjarmi ausnahmsweise mal nicht uebellaunig, sondern ausgesprochen gesellig. Er begleitete mich ein gutes Stueck auf meinem Marsch. Dann ueberkam ihn aber wieder der Hunger. Erstaunlicherweise ist er diesen Sommer nicht so uebermaessig fett geworden - ausser Magni der Einzige meiner Sammlung.

Dieses Lamm hatte sich in Schwierigkeiten gebracht... wurde von mir wieder auf die Fuesse gehievt und zum Dank....
... ergriff es sofort die Flucht - ohne sich umzuschauen.
Ein anderes Lamm stand in seinem dicken Pullover mit dem Ruecken zum Wind.
und zu guter Letzt das Flaschenlamm. Leider ein Bock, d.h. er wird gegessen. Aber er ist sooooo suess. Ueberhaupt nicht frech und er glaubt ein Hund zu sein. Folgt auf Schritt und Tritt, kommt wenn man ruft und will geknuddelt werden.
Stiefmuetterchen sind nicht seine Geschmacksrichtung....

Nachtrag


Die habe ich auch noch gefunden.... Oben noch mal der "gruene Strand" mit dem Búlandstindur im Hintergrund
Unten das ehemalige Krankenhaus im Fáskrúðsfjörður
Skrúður - der vorgelagerte Felsen

Ostfjorde

Ich wollte Euch die Ostfjorde vorstellen.
Zumindest einen Teil davon, dort wo ich eben mit den Gruppen vorbeikomme.
Die meisten der folgenden Bilder sind auf der letzten Reise entstanden - Anfang September wohlgemerkt und ich muss auch dazu sagen, dass es das beste Wetter der Saison war. T-Shirt Temperaturen, kein Wind, Sonne, Sonne, Sonne... deswegen zog auch leichter Nebel ueber dem Wasser auf. Es war einfach zu warm... aber ich werde mich auf keinen Fall darueber beschweren.

Búlandstindur im Berufjörður


Kirche von Búðaeyri bzw. Reyðarfjörður

Unser Spazierweg an dem kleinen Fluss entlang, der durchs Dorf fliesst
Eines der aeltesten Haeuser im Dorf
und das Hostel
und irgendwo auf der Strecke wohnt eine kleine Ziegenherde, deren Haeuptling regelmaessig an der Strasse auf und ab marschiert.
Leider hatte ich das falsche Objektiv bei unserem Ziegenbock-Photo-Notstop drauf. Er war auch nicht sehr begeistert vom Photoshooting und zog weiter seines Weges. Der Versuch uns mit seinem unertraeglichen Raubtiergestank auf Abstand zu halten gelang. Nie hatte ich mir mehr Wind im Ruecken gewuenscht....
Und dann noch einen der typischen Wasserfaelle im Osten.... Fagridal
Leider ist nicht immer so schönes Wetter, aber in diesem Jahr hatte ich wirklich Glueck. Oft ist es leider so, dass die Fjorde am Vormittag voller Nebel sind und es erst gegen Nachmittag aufreisst. Aber hier in den Fjorden haette ich gerne mal mehr Zeit, die ich zum Wandern nutzen wuerde... Definitiv eine Reise wert.