Samstag, 17. Juli 2010

Núpsstaðir

Einer meiner Lieblingsplaetze auf dieser Insel...

Ort der Stille und des absoluten Friedens - bis der naechste Bus anrollt. Leider ist der letzte Bewohner am 23.Mai diesen Jahres verstorben - zuhause, wie er es wollte. Er liegt nun bei seinem Bruder und seinen Eltern hinter der kleinen Kirche... Im letzten Jahr haben wir noch Witze gemacht und er hat von der guten alten Zeit erzaehlt - 100 und ein halbes Jahr sind eine lange Zeit und es gaebe noch soviel zu erzaehlen. Ich werde ihn vermissen.





Ein kuerzlich noch benutztes Nest in einem der alten Staelle...

Eisen, die schon viele Kilometer laufen mussten...

letztens an der Gletscherlagune...

... war es neblig. Nicht einmal der kleinste Hauch von Wind und eine elfenhafte Stimmung.


Mittwoch, 14. Juli 2010

viel zu tun

... ich drehe mich im Kreis. Mal links rum, mal rechts rum.... will aber nicht jammern, gibt schliesslich Geld.

Letzten Freitag nutzte ich meine knappe Freizeit um einmal Christiane zu besuchen und dann noch bei Sæunn und meinem Foheln vorbei zu schauen.
Sæunn bat mich mal nach einem anderen Fohlen zu schauen, da sie selbst nicht gut laufen kann. Das arme Fohlen konnte nicht alleine aufstehen und hatte einen dicken Oberschenkel. Wir haben sie hochgehievt - so ein Fohlen ist ganz schön sperrig. Dann in den Kofferraum gelegt, ich mich dazu, Mutti ganz aufgeregt hinterher und runter von der Koppel. Armes Fohli hatte so hohes Fieber, dass man es spueren konnte. Also erstmal nach Absprache mit dem Tierarzt Penicillin gespritzt, am naechsten Tag kam er dann schauen und hat einen Abszess aufgeschnitten. Fohli konnte auch schon wieder alleine aufstehen.
Da Sæunn natuerlich ausgerechnet an diesem Tag in Kurzurlaub gefahren war, ich aber zufaellig in Hvolsvöllur uebernachtete mit meiner Gruppe, bin ich abends noch mal zum Krankenbesuch gefahren.
Sie konnte aufstehen, trinken und alleine davon humpeln. Das Bein hat sie sogar wieder eni wenig benutzt. Werde am Wochenende nochmal schauen gehen....
Habe sie mir mal reservieren lassen, unsere Begegnung kann kein Zufall gewesen sein.....

Freitag, 9. Juli 2010

Es ist noch heiss....

.... auf dem Berg.
Oben im Krater hat sich ein grosser See gebildet, da es aber noch heiss ist, dampft es verstaendlicherweise... Heute ist gutes Wetter und man kann es sehen.

Vom Norden aus man beachte den schwarzen Gletscher...

und von Hvolsvöllur aus

Mittwoch, 30. Juni 2010

Eyjafjallajökull

Der Vulkan selbst sagt zur Zeit nichts, aber das Video des Top Gear-Drehs ist bei Youtube zu sehen.
Auch wenn vom Eyjafjallajökull die Rede ist, dreht es sich bei den Aufnahmen um den "Touristenausbruch" am Fimmvörðuháls, der widerum zum Eyjafjallajökull gehört. Alles klar?

Video

Montag, 21. Juni 2010

Frischer geht´s nicht


Ich konnte mich trotzdem nicht ueberwinden rohe Muscheln zu essen oder lebende Krabben zu knacken...
Interessant war es dennoch, was da so an Bord kam

Diese Krabbe kannte das offensichtlich schon und versuchte zu fliehen - ich rettete sie und schmiss sie wieder ins Meer
Seeigel wurden auch wieder in die Freiheit entlassen
Schwaemme schmecken gluecklicherweise nicht
Die Muscheln hingegen hatten kaum eine Chance

Seesterne, wurde mir gesagt, schmecken wie Schuhsohle


Warum heissen Papageientaucher....

..... Papageientaucher? Weil sie nach Papageien tauchen!


Þormar und ich haben gestern einen Mörder-Tagesausflug gemacht. 14einhalb Stunden, fast 700km, etwas mehr als eine Tankfuellung, fast 75km auf dem Wasser kommen dazu und nicht zu vergessen ca. 500 Aufnahmen und zwei Akkus!
Schön war´s! Um 8Uhr morgens ging´s nach Stykkishólmur und dort auf die Særún - ein Schiff! Zwischen den vielen Inselchen im Breiðafjörður entlang - Vögel gucken!
Danach wollten wir zum Kaffee zu meinen Schwiegereltern fahren, haben uns dann an der Kreuzung anders entschieden und haben das Kaffeetrinken auf nach dem Abendessen vertagt. Stattdessen fuhren wir nach Holmavík - dort gibt es einen Holzschnitzer, der sich auf die islaendischen Vögel spezialisiert hat. Da es aber bereits Mitte Juni ist, war nicht mehr viel uebrig zum Kaufen, also werde ich es mir im Herbst bestellen. Diesmal gab es nur einen Zaunkönig, eine Bachstelze, einen Austernfischer, eine Kría und nen Papageientaucher. Mal abgesehen davon hat Þormar in der Schnitzerwerkstatt natuerlich jemanden getroffen, den er kannte - war ja klar.
Dann sind wir noch eine kleine Runde um Drangsnes gefahren - ooooohhh ist das schön dort. Das naechste Mal fahren wir in den Nordteil der Westfjorde, der mittlerweile durch die neue Passstrasse gut zu erreichen ist.
Schlussendlich sind wir dann puenktlich zum Abendessen bei meiner Schwiegermutter aufgeschlagen - es gab Lammkeule.

Eine Dreizehenmöwe auf ihrem Nest
Drei Gryllteisten
Kraehenscharbe - aus der Familie der Kormorane - mit zwei Jungvögeln.
Eiderentensuchbild
Zwei Eissturmvögel - der kleinste Vertreter der Albatrosfamilie
Papageientaucher

und zuletzt der König der Luefte - auf dem Horst - ein Seeadlerpaar beim Brueten

mehr Bilder kommen bald...

Freitag, 18. Juni 2010

Gefunden

In einem Bericht auf Spiegel online habe ich einen schönen Satz gefunden, den eine junge islaendische Designerin sagte.

"Es wäre einfacher, woanders zu leben. Aber hier macht es mehr Spaß." (Brynhildur Pálsdóttir)

Wie recht sie damit hat...

Donnerstag, 17. Juni 2010

Jökulsárlón

Reingewaschen...

Viel Eis in der Lagune...


Piepmaetze

Bachstelze, Sandregenpfeifer und Schneeammer




wie versprochen...

.... die Rueckreisebilder. Als ich meine Pferde besuchte, legte ich einen kleinen Stop bei Glanni ein und ging ins Paradís. Kleine Trampelpfade durch Gestruepp, zugewachsene Wege, Spinnennetze, Zwitschervögel... bei schönstem Sonnenschein...

Dieses bewachsene Lavafeld der Grábrók wird tatsaechlich Paradís genannt.
Baula, die riesige "Wegwarte"

Glanni in der Norðurá

Mittwoch, 16. Juni 2010

N.N. frá Lágafelli


Nach langer Ueberlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen dieser jungen Dame den Namen Fríðalotta zu geben.

Freitag, 11. Juni 2010

Besuch bei meinen Vierbeinern....

... nicht, dass sie mich vermissen wuerden, aber ich wollte den schönen Tag zu einem "Husten-Schnupfen-wiefettsindsieschongeworden" Besuch nutzen.
Also ab ins Auto und los - 178km nach Hofakur.

Dort empfing mich das wachhabende Pferd...
Rattattí - etwas ueberrascht. Allerdings hat er sich gemerkt, dass es ueberhaupt nicht schlimm ist, wenn ich ihn anfasse und unter der Maehne kraule. Er verbluefft mich immer wieder.


Víkingur scheint die kleine OP gut ueberstanden zu haben und kaempft dann im Winter in der obersten Gewichtsklasse, wenn er so weitermacht.
Magni entwickelt sich immer mehr zu einem richtigen Pferd, nur der Kopf ist noch immer viel zu gross. Ausserdem passt da viel Unsinn rein.

"Das kleine Arschloch" auf der Flucht, weil ich ihn streicheln wollte.... Aber wenigstens hat er heute nach langer Zeit mal wieder Tölt gezeigt.

Wenn ich mir Bjarmis Erscheinungsbild so anschaue, wuerde auch ich niemandem glauben, dass es sich hierbei um ein temperamentvolles Spasspferd handelt. Der alte Stinkstiefel hat heute seinem Namen wieder alle Ehren gemacht als die anderen Pferde zu uns kamen. Leider kann ich ihm keine Sonderbehandlung fuer vernachlaessigte, ausgesetzte Einzelpferde bieten. Vermutlich wird er die Gruppenhaft aber ueberleben und bekommt dann im Winter wieder Extra-Streicheleinheiten. Das arme Pferd.....
Sein Bruder Klakí ist da ganz anders. Aufgeschlossen, neugierig, aber nicht eifersuechtig. Er kam dann auch sofort um sich seinen Teil der Begruessung abzuholen.

Þjálmi kam auch neugierig an, liess sich anfassen traute mir aber nicht so richtig ueber den Weg. Schliesslich musste er den vergangenen Winter das erste Mal im Leben was arbeiten und ist ein wenig skeptischer geworden. Aber er war ohnehin schon immer eher zurueckhaltend.
Zwei meiner Schaetzchen haben noch Schnupfen, aber ich hoffe es geht jetzt mal langsam dem Ende zu und sie genesen in der Sommersonne.

Und dies war die Aussicht ueber den Fjord..... bei allerschönstem Sommerwetter.

Nach einer Tasse Kaffee bei meiner Schwiegermutter ging es dann wieder 178km zurueck. Bei meiner Rueckreise habe ich die Zeit genutzt einen Abstecher zu Glanni und ins Paradís zu machen - Bilder gibt es demnaechst.