Montag, 4. Juni 2012

Freiheit auf Zeit....

Meine Dauerurlauber wurden ins sommerliche Pferdeparadies gebracht. 200ha GRAS zum FRESSEN. 24 Stunden FRESSEN, FRESSEN, FRESSEN. Und noch viele andere Pferde zum Kennenlernen und Spielen - in den Fresspausen, die bei meinen Fuenfen aber vermutlich fruehestens in vier bis fuenf Tagen eintreten werden. Schliesslich wurden die armen Pferdchen von mir soooooo kurz gehalten den ganzen Winter. Bin nur gespannt wann der Anruf kommt, eines der Pferde sei mit einem lauten Knall geplatzt.
Nun ja... Sonntag war es dann endlich soweit. Die fuenf, die im Sommer ueberhaupt nichts tun muessen, wurden nach Lágafelli gebracht. Mein Auto hat sehr tapfer einen 5er Haenger gezogen - gluecklicherweise haben Lotta und Vilji das Durchschnittsgewicht erheblich nach unten korrigiert. Fast alle haben sich vorbildlich benommen beim Verladen und auch beim Ausladen. Der Kleinste bekam einen Anpfiff beim Verladen - benahm sich wie ein kleiner, wilder Hengst. Laecherlich jedoch, wenn man ihn vor sich stehen hat. Nach dem freundlichen Hinweis, er können auch bereits auf halber Strecke am Schlachthaus aussteigen, stapfte er brav hinter mir in den Haenger. Und Víkingur und Þjálmi benahmen sich ausgesprochen ungeduldig beim Aussteigen bzw. beim Warten auf die anderen drei. Aber alles verlief ohne Komplikationen, sogar das liebe Baby hat Sitzfleisch bewiesen und geduldig im Auto geschlafen oder vor sich hin gebrabbelt.
Dass die wilden Fuenf aber ohne sich auch nur einmal um zu drehen davon gebraust sind, nehme ich ein wenig persönlich.....
Noch im kleinen Zwischenzaun...
Vilji, der kleine Angeber

 Die Unzertrennlichen - Lotta und Vilji


 Drei ausser Rand und Band v.l. Þjálmi, Rattattí, Víkingur

Und jetzt durften sie endlich auf die grosse Wiese....




Leider war das Licht sehr bescheiden bzw. mein Standort, aber leider ging es nicht anders und es ist besser als nichts. Ich werde demnaechst nochmal hinfahren und nach dem Rechten sehen, denen schadet es ueberhaupt nichts den Kontakt zum Menschen nicht zu verlieren, dann mache ich nochmal Bilder.


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