Samstag, 28. Januar 2012

Schnee in der Stadt

Schneechaos in der Hauptstadt....
Im Grossen und Ganzen liegt seit Ende November Schnee im Suedwesten Islands - und zwar soviel wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Es war der kaelteste Dezember seit wann auch immer und alle jammern. Eigentlich kein grosser Unterschied zu Deutschland - entweder es regnet, dann ist alles zu nass und kein richtiger Winter oder aber es schneit, dann ist es zu kalt und zu viel Schnee. Hier haben viele Leute noch immer nicht eingesehen weshalb man auch auf Island beispielsweise Winterreifen kaufen kann - muss nicht einmal was mit Naegeln drin sein, ganz normale Winterreifen mit Profil wuerden reichen. Die Staedter hier haben bereits ihre ueberlebenswichtigen Sinne verloren und verlassen sich viel zu sehr auf die Technik. Durch die sogenannte Bankenkrise haben hier viele Unternehmen Konkurs anmelden muessen und die Geraetschaften wurden verkauft - darunter unter anderem auch grossen LKWs mit den dicken Schiebern vorne drauf oder auch einfache Bagger, Raupen, schneeschiebfaehige Fahrzeuge. Sprich: Es gibt einfach nciht mehr genuegend Fahrzeuge und dann wird auch noch Geld am Personal gespart. Ich fuer meinen Teil finde das daraus resultierende Chaos recht amuesant, da ich zum einen das richtige Auto habe und zum anderen es auch noch bedienen kann.
Anfang der Woche schneite es wiedereinmal und am naechsten Tag fegte auch noch der Wind mit nicht zu vernachlaessigender Geschwindigkeit ueber die Insel. Da ich aufgrund des kleinen Balgs nur bedingt mobil bin, konnte ich leider nicht auf Phototour gehen, habe jedoch immer die kleine Kamera zur Hand. Hier also einige Eindruecke der letzten Tage vom Aeusseren unseres Hauses....

Blick zum Hof - nach einer durchschneiten Nacht
Die Antenne nach derselben Nacht
Unser Eingang nach der ersten Nacht
Die Muelltonnen
Stets bereit zu neuen Taten
Kater - not amused! Er ging auch gleich wieder ins Haus und verliess es nicht fuer die naechsten 30 Stunden. Es gibt kaum etwas Schlimmeres als einen uebellaunigen, gelangweilten Kater, der einen mit Blicken fuer das schlechte Wetter verantwortlich macht.
Die Tuer zur Terrasse - bald haben wir auch wieder ein Haeuschen drauf. Liegt noch verpackt in der Werkstatt oder genauer gesagt es liegt seit Ende August verpackt in der Werkstatt und es wird taeglich damit begonnen es auf zu bauen, damit ich Platz fuer den Grill und den Kinderwagen habe.
Und dann begann es zu winden und erneut zu schneien... am naechsten Morgen auf dem Weg zum Stall. Þormar hatte abends vorsorglich die Schaufel aus dem Auto in die Wohnung geholt und morgens den Weg nach draussen geraeumt.



Leider hat es gestern angefangen zu regnen und es ist warm georden... es ist schon fast alles weg. Dafuer haben wir jetzt ueberall kleine Seen dort wo die Strasse mal war....

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