Sonntag, 6. Februar 2011

Schnee in der Hauptstadt

Immer wieder lustig zu sehen, dass auch hier im hohen Norden der Verkehr zusammenbricht oder zumindest in grosse Schwierigkeiten geraet, wenn es schneit - in der Stadt! Trotz der vielen Gelaendewagen scheint es ein schier unlösbares Problem zu sein die Strassen zu benutzen ohne vorher mehrfach mehrere Tonnen Salz zu streuen.
Freitag abend machte ich mich auf den Weg zu Rike, die leider auf der anderen Seite der Stadt und noch ein Stueckchen weiter wohnt - naemlich in einem den Raumfahrzeugen offenbar unbekannten Wohngebiet. Von der Schnellstrasse runter, rauf auf die Bruecke in den Kreisverkehr, dort eine einzige Schneeverwehung angetroffen und dafuer gedankt, dass ich einen vernuenftigen Gelaendewagen fahre. Sperre rein und in Gelassenheit durch die Schneewehen schieben. Nach ausgiebigem Geschwatze und einigen schneienden Stunden musste ich auf dem Nachhauseweg feststellen, dass mein Auto in einer ca. halben Meter hohen Schneewehe steckte. Hmmmm, wieder fuer den Gelaendewagen gedankt, eingestiegen - Rike bedauert, die am naechsten Morgen zu den Pferden wird laufen muessen, da auch ihr Auto in der Wehe nebenan steckte - und losgefahren. Grobe Richtung war klar und die Strasse befindet sich fuer gewöhnlich zwischen den Laternen. An steckengebliebenen PKWs vorbei oder drumherum und in Seelenruhe nach Hause gefahren. Das Fahren an sich war kein Problem und auf den Hauptstrassen brauchte man auch kein grosses Auto, nur Winterreifen waren durchaus von Vorteil - dachten sich vermutlich auch die Leute, welche an einer Steigung standen und nicht weiterkamen.
Zu Hause angekommen, dann der naechste Grund zum Schmunzeln... meine Treppe zur Eingangstuere war verschwunden und ist auch bis heute nur zum Teil wieder aufgetaucht. Hier einige Bilder.....
Der Anblick bei meiner Ankunft Freitag nachts. Spaeter musste ich feststellen, dass die Wehe mir bis uebers Knie ging.
Am naechsten Tag in besserem Licht
Die Treppe oder das, was uebrig blieb. Es sind drei Stufen.
unsere Ausfahrt... freundlicherweise vom Raeumdienst zu geschoben.
Und dieser junge Mann stand gestern Mittag vor unserer Tuere...
Leider ist es mit der wiessen Pracht ab morgen wieder vorbei - es soll waermer werden und tauen. Pfui, pfui, pfui.

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