Sonntag, 4. Oktober 2009

Besuch im Wilden Westen

Am Mittwoch letzter Woche nutzten wir das schöne Wetter einen kleinen Ausflug in den westen zu meinen Schwiegereltern zu machen. Þormar musste einen Ölwechsel und einige Reparaturen an der grossen Raupe vornehmen, die dazu genutzt wird den Fluss in seine Schranken zu weisen. Da ich dies nicht sehr spannend finde, vertrieb ich mir die Zeit mit einem kleinen Spaziergang zu meinen Pferdchen... Diese allerdings kann man kaum noch als solche bezeichnen - Schlachtrösser trifft es besser. Bis auf meinen Dreijaehrigen und Bjarmi sind alle FETT! wie ein Otter. Ich werde den ersten Monat im Stall kaum Heu brauchen... dafuer aber mehrere Verlaengerungen fuer den Sattelgurt. Bei meiner Wanderung ist mir aufgefallen, dass meine Pferde an einem historischen Ort stehen - dem Landnahmeort der Auður Djúpúðga. Auch spielt dieser Ort eine Rolle in diversen Sagas, z.b. der Laxdæla.
Unten die jetzige Kirche von Hvammur im Dalasýslu mit zugehörigem Hof.


Ueber diesen Gesellen bin ich fast gestolpert. Ich aergere mich noch immer, dass ich sowohl die falsche Linse als auch die falsche Kameraeinstellung hatte. Aber es ist ueberwaeltigend einem solch stolzen Tier beim Fliegen zusehen zu duerfen. Da der Seeadler ein regelmaessiger Gast bei meinen Schwiegereltern ist, werde ich mit Sicherheit eine weitere Gelegenheit bekommen. Vielleicht sollte ich das naechste Mal Fisch statt Brot in die Tasche stecken.


Diese Herrschaften scheinen noch abzuschaetzen, ob es sich lohnt zu bleiben oder es besser ist die Flucht zu ergreifen.
Rattattí wie immer recht skeptisch....
Körperpflege mit seinem neuen Freund. Bin mir nicht sicher, ob der Falbe der richtige Umgang fuer mein zukuenftiges Reitpferd ist.
Klaki im Glueck.... Gras bis zum Bauch.
Und mein Engelchen Bjarmi ausnahmsweise mal nicht uebellaunig, sondern ausgesprochen gesellig. Er begleitete mich ein gutes Stueck auf meinem Marsch. Dann ueberkam ihn aber wieder der Hunger. Erstaunlicherweise ist er diesen Sommer nicht so uebermaessig fett geworden - ausser Magni der Einzige meiner Sammlung.

Dieses Lamm hatte sich in Schwierigkeiten gebracht... wurde von mir wieder auf die Fuesse gehievt und zum Dank....
... ergriff es sofort die Flucht - ohne sich umzuschauen.
Ein anderes Lamm stand in seinem dicken Pullover mit dem Ruecken zum Wind.
und zu guter Letzt das Flaschenlamm. Leider ein Bock, d.h. er wird gegessen. Aber er ist sooooo suess. Ueberhaupt nicht frech und er glaubt ein Hund zu sein. Folgt auf Schritt und Tritt, kommt wenn man ruft und will geknuddelt werden.
Stiefmuetterchen sind nicht seine Geschmacksrichtung....

2 Kommentare:

  1. Michael Schneidt6. Oktober 2009 um 17:09

    Hallo,

    die Pferdebilder sind schön geworden, manche sehen fast aus wie Gemälde.

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  2. *g* ich würde mich als Schaffarmer vermutlich ruinieren und alle zahmen Flaschenlämmer behalten. Sie würden bei mir im Wohnzimmer leben, die Küche unter sich aufteilen und mich irgendwann aus dem Haus werfen ...
    Und dann würde Morgunbladid über die seltsame Ausländerin berichten, die mit 99 dicken, runden, süßen Flaschenlämmern unter einem Dach zu leben versucht hat ;-))

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